Greenpeace Magazin

Aug 13, 2020
benrg260

“Die Agraringenieurin hat die Mini-Biogasanlage erfunden, die für kleine Haushalte und Farmen erschwinglich ist. Gerade in Afrika wird viel Holz, Kohle oder Ernteabfälle verfeuert, um zu kochen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich 3,5 Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Die Alternative sind die Biogas-Rucksäcke. Dahinter verbirgt sich ein Geschäftsmodell, denn der Rucksack soll das eigene Wirtschaften ermöglichen. „Statt über Hilfsprojekte mit Biogastechnologie versorgt zu werden, kaufen interessierte Benutzer die Geräte bei ihren lokalen Vertriebspartnern. Sie erhalten die Investition zurück, indem sie Weltweit überschüssiges Biogas (im Biogasrucksack) verkaufen und dann einen Gewinn erzielen“, sagt Katrin Pütz. Sie wehrt sich gegen Entwicklungshilfe, denn so kann sich kein unabhängiger Markt entwickeln und so wünscht sie sich einen fairen Biogasmarkt für eine ehrliche und nachhaltige Entwicklung.”